Man kann nicht Leben
ohne Poesie
ohne Musik
ohne Farbe
ohne Liebe

frei nach Antoine de Saint-Exupéry
"Man kann nicht leben ohne Poesie, ohne Farbe, ohne Liebe."
aus: Brief an einen General


Künstlerische und andere Entwicklungsstationen

Ute Maria Seemann Oktober 2004
(... zum Thema: Muss des älles interessiera?)

1961 geboren in Esslingen am Neckar als Ute Maria Seemann, unter dem Deszendent der Fische und dem Aszendent der Jungfrau.
Mutter: Adela Maria Seemann,
direkter Vorfahr: Uwe Wilhelm Ebert.
Lebte in Denkendorf, seit Mai 2002 in Esslingen/Berkheim.
1965 - 1967 Kindergarten in Denkendorf: Ausbildung in Sachen „Wachsmalkreidekratzbilder“.
Schäden: miteinbezogene Tischplatten.
1967 - 1971 Grundschule Denkendorf: Kurse unter anderen zum Thema Gouache (Wasserfarben), ständig vergessener Zeichenblock.
Farben werden von UMS nicht besonders geliebt, da es außer den Primärfarben (Nasenblutrot, Knallblau und Uringelb) im Wasserfarbenkasten nur ein ätzendes Krokodilgrün, ein arrogantes Müllmann-Orange, Stützstrumpfbeige sowie Braun, Ocker und Schwarz zum Verdrecken der Farben gibt. Auf geliehenem Papier entstehen die typischen Kinderbilder, die Mami stolz (?) an den Kühlschrank pappt um sie dann sang- und klanglos irgendwann verschwinden zu lassen. Nichts deutet auf irgendeine künstlerische Ader hin. UMS behauptet in ihrer Verzweiflung ihre Lieblingsfarbe wäre Rosa. Erste Aversionen gegen die Farbe „Hochrot“ äußern sich in der strikten Weigerung grellrote Strumpfhosen zu tragen. Die Renitente behauptet frech ihre Augen würden sonst schmerzen. Ansonsten zu vermelden: Theatralisches Verzweifeln der Handarbeitslehrerin... und nicht nur angesichts des so hoffnungsvoll begonnenen, zuletzt aber stark trapezförmigen Webtäschchens.
1968 - 1969 Tanz in einer Rhythmikgruppe.
1969 - 1973 Die blind von den Talenten ihrer Tochter überzeugte Mutter der Ute S. schwört, ihrer Tochter niemals Flöten- und Ballettunterricht anzutun (Ersteres im Interesse der eigenen Ohren, Zweiteres angesichts der Tatsache, dass sich das Mädel eher zur mittelschweren Zwölfe denn zur Elfe entwickeln wird). Der zu anfangs noch ahnungslose Akkordeonlehrer wird von der unmotivierten Musikschülerin jahrelang mit Misstönen gequält, weil er nur unverständliche Weisen aus anderen Welten spielen lässt (Drehorgelwalzer uähhhh...). Für seine Schmerzen wird er finanziell entlohnt. Die Erlösung und die Einsicht kommen, als Ute an einem Tag 3 Stunden lang „Tief im Böhmerwald – uffdada“ spielt und ihre genervte Mutter endlich ein Einsehen hat. (Ich lerne nur, was ich liebe. Basta! Erkenntnis: ein Instrument spielen? Freiwillig? Ich? Nie!).
1972 Heirat der Mutter mit Manfred Schurz. Namensänderung in Ute Schurz.
Umzug von der Wilhemstrasse 4 (mit Blick auf die Strassenbahn) in die Karlstrasse 25 ( ...ins Unterdorf! Brrrr!).
Geburt des Bruders Sepp Schurz. (Ond wieder koi oigens Zemmer!).
Beginn der Lilavioletten Phase. Von nun an wird mit lila Füllertinte geschrieben.
1971 - 1977 Realschule Nellingen: Stilles Leiden im Zeichenunterricht zwecks Antipathie gegen die vorgegebenen Themen und Techniken, den Wasserfarbkasten mit Gold und Silber, den einhaarigen Pinsel, die Deckweißtube und den eigenschaftslosen Zeichenlehrer. Die Deutschlehrerin (die hot mi sowieso net leida kenna! Schissel!) benotet die Aufsätze anderer, die ebenfalls aus der Feder der frustrierten Ute S. aus D. stammen, mit Einsen. Obwohl die mit „Ute Schurz“ gekennzeichneten Aufsätze nur mit Vierern bedacht werden, lässt sich die so von Ungerechtigkeiten Gebeutelte nicht beirren: Schreiben? Ich? Immer! Und wenn’s mit einer Orthographie ist, die vor dreihundert Jahren modern war!
1971-1975 Girlscamp! 4 Jahre lang 3 Wochen im Sommer mit der katholischen Jugend in Marul im großen Walsertal in Österreich: Küchendienst, Matratzenlager, WANDERN, Steinmännchenbemalen, Singen, Klodienst, Mittagsruhe (!), Freundschaften und Intrigen, Otmar, der Hofbesitzer mit seinem Traktor, die sonntäglichen Kirchbesuche (mit vorhergehendem Gewaltmarsch dorthin), romantische Lagerfeuer am Gebirgsbach mit Predigten von Pfarrer Mettenleiter, Juliane- Werding - Cassetten im batteriebetriebenem Recorder, und (1975) Fotosknipsen mit lauter anderen gackernden Hühnern auf dem Zimmer, die stolz ihren ersten BH- präsentieren. Heute ein verklärtes Erinnern an diese Zeit, wie es sich gehört.
1974 Erstes Notieren von Schüler- und Lehrersprüchen in ein kleines grünes Notizbuch. Entdecken der Liebe zum boshaften Wort als Trostpflaster für erlittene Schmach sowie Aufkommen der Erkenntnis, nur mit der Fähigkeit, darüber lachen zu können, lebensfähig zu bleiben..
1975 Drei Wochen Sommerfrische bei Ene (und Tommi) in Wasseralfingen. (Kennengelernt haben wir uns in Marul und haben uns über 18 Jahre Briefe geschrieben und uns gegenseitig besucht). Der erste Kuss am Eschbachweilersee. („Peter“ hieß er glaub ich ?).
Standard-Tanzkurs beim AKE mit Stoßgebeten, der Himmel möge doch ein männliches Wesen über der nun erreichten Einsachtzighöhe senden!
(Was dann auch passierte... wichtige Gebete werden erhört...).
Schullandheim in St. Johann im Arntal in Südtirol.
Umzug in die Staufenstrasse 5 (Ond wieder koi oigens Zemmer!).
1976 - 1993 Zuerst „Camel“-, dann „Menthol“-Zigarettenraucherin (bis auf die Schwangerschaften und Stillzeiten).
1977 Führerschein, Klasse 4 und Realschule bestanden!
(Ich überleg' mir schon so lange, ob ich auf meinem Auto einen Aufkleber spazierenfahr': „Mittlere Reife 1977“- weil ich die „Abi- Aufkleber“ so oberdämlich find -„Ich hab' kein Abitur, ich hab Mittlere Reife und diese Reife ist es die mich ständig quält“ singt Insterburg-. Mein Mann und meine Jungs weigern sich aber strikt dies zuzulassen... DAMIT würden sie nicht rumfahren! Gute Idee! Ich hab sowieso die Herrschaft über mein Auto verloren, seit meine Söhne 1998 und 2001 den Führerschein machten).
1977 - 1983 Yamaha best, fuck the rest! Mokick „Bop“ = fahrende Reiseschreibmaschine.
(Mein rotes Bop steht heut' bei meinem Vater im Schuppen und ich könnt' jedes Mal heulen, wenn ich's seh: Ich hab's für einen VW- Bus verraten und verkaufen müssen... schnüff!).
1977 Der absolute Hammerurlaub in Ardéche- Südfrankreich mit dem Stadtjugendring Esslingen. 16 Jahr, blondes Jahr.... Kanufahren (mit Harald Rieger), knutschen mit Joggele (mei' erschder Freind!), Hammelbraten, Ziegenhüten, zugekiffte Betreuer („...the first pipe is the cheapest“), Feldbetten, keine Fensterscheiben, löchrige Dächer, nächtliches Bibbern und Frieren im 20- Mark- Neckermann- Schlafsack, Vipern und Skorpione, Perversi- ( Reversi) Spielen in den Arkaden, Rotwein, Baguette und Pflichtkäse, Radtouren, Küchendienst, Desinfektionsfahrten (= Entleeren der Klotonne), nächtliches Nacktbaden (ganz brav: links die Mädels- rechts die Jungs): Leben auf der Ferme Dupland u. a. mit Moni M. und Karin K. (Auch nach 26 Jahren bleiben dies noch die schönsten 3 Wochen meines Lebens).
1976 - 1977 Jazztanz-AG. Schwelgen in heißen Rhythmen („Kansas City“ und Songs aus „Jesus Christ- Superstar!“): Endlich tanzen dürfen, ohne darauf warten zu müssen, dass frau von irgendeinem Komplexbeutel aufgefordert wird (was sowieso selten passierte!). Öffentliche Auftritte mit Schulterrolle rückwärts:
„Schee henn'r dansd... jeder was anders...!“
1978 Urlaub mit Karin K., (= Carina), Birgit R. („I hoiß Brieschitt“), Christel K. (=Karina) auf der Insel Cres in Kroatien.
Help me find the sun. Life had just begun. 4 Weiber und ein Halleluja!
(„Henn mir ein Glück g'hett, dass mir heut' net do onda am Hafa sitzet ond Wolle spennet“.... Bixi)
27.02.79 Die Volljährigkeit wird am Faschingsdienstag in Wasseralfingen bei Ene und Tommi mit Harald, Bixi, und Sabine gefeiert.
1977 - 1979 Mit unbeirrbarer Lust werden die letzten Reste der Musik der Flower-Power-Bewegung genossen: In die bestickte „Wrangler“ gequetscht, mit langem Herrenhemd und Opawestchen versehen, geht’s zum Wochenendschwoof (Sockahopf) zur berühmtberüchtigten TVN- Disco in die alte Turnhalle nach Nellingen. Auf dem Mokick, zwischen lauter Mofas ( „Huch, er fährt Puch!“) kommt das saugut und der Teppichmantel, nebst Teppichtasche, flattern lustig in Wind. Die Zigaretten und der Kamm in dem am seitlichen Hosenschlag angenähten Gesäßtäschchen sind immer dabei. Abhängen, Teekochen und Feiern ist im Jugendhaus in Nellingen angesagt. Mamis Heimdauerwelle in Strohblond ist für mindestens ein Jahr nicht loszuwerden. Danach erfolgte im Selbstversuch der Radikalschnitt mit der Nagelschere und da sah die Entwicklungsstationenschreiberin ihrem „Papa so arg ähnlich“, sodass sie an ihrem 18 Geburtstag für „en Kerle“ gehalten wurde („Was? Desch a Mädle?“- Siehe 27.02.79). Unter musikalischer Begleitung von Deep Purple, Queen, Manfred Mann, Jimi Hendrix und allen, die sonst noch die Gitarre quälten, wird versucht, OHNE Haschisch, Shit und Meskalin nachzuempfinden, was die Damen und Herren da im Delirium produziert haben. Es gelingt teilweise. Eine große Ära. Eine bewegte Zeit und eine geniale Musik. Gerade noch so! Dann ist es schon zu spät.
Ende der 70er Die debile Discowelle rollt! Da helfen nur noch ein „bisschen viel“ BAP, Klaus Hoffmann oder Irish Folk (Gefühl, Power und Texte!). Im TAO in Stuttgart läuft noch DIE Musik aber dann kommen die Achtziger mit Denver, Dallas, Schulterpolstern und der Neuen Deutschen Welle ... brrrr.
Wehmütig wird die Jugend frühzeitig mit 19 Jahren zu Grabe getragen.
(... und ich verbeiß' mich in die Theorie: Die Achtziger waren Sch... und jeder der sie toll fand und findet hat in dieser Zeit pubertiert- da findet man so gut wie alles klasse- dies gilt als einzige Ausrede.)
Sommer 1979 und Urlaubsbericht Erster Urlaub als Paar: Ute + Harald. Dabei u. a. Gisela P., Sabine M. und Bixi.
Ort: Cap d'Ail /Cote Azur bei Monaco. Von nun an folgen Familienurlaube, sowie der ein oder andere Urlaub mit Freundinnen: Sabine M.: Nimes mit dem Zug – Zelten auf dem Juhezeltplatz, Micha Z: Frankentour mit dem Westfalia- VW- Bus in Juhes, Christel K.: Bodensee- Radtour und Rheinlandpfalztour mit dem roten VW-Bus und dem Fahrrad, Gaby M- Altmühltalradtour mit dem roten VW-Bus und dem Fahrrad - (ond jedes Mol isch uff der Hoimfahrt die Scheiss- Karre verreckt! Kolbafresser!), Corinna: Rhodos mit dem Flieger... Ausserdem gabs Urläuber in Krankenhäusern zum Entbinden, Zelturlaube (u. a. mit Biggi und Thomas), VW- Bus- Camp- Urlaube... es wären da die Atlantikküste, das Elsaß mehrmals, die Ostsee und Hamburg bei Jörg und Astrid (mit Kurzbesuch bei der buckligen Verwandschaft bei Plön), der Genfersee bei Heidi Schurz, 2x Paris (1x davon Hochzeitsreise mit dem Bus), ein Türkeiurlaub mit Sepp und sonstiges das terminlich nur noch in Fotoalben nachzuvollziehen ist. Deshalb wird das Thema für die nächsten 20 Jahre ignoriert, weils sowieso bloß die interessiert die dabei waren und die, die womöglich vergessen wurden. (Ich hab viel gesehen und war nicht immer dabei).
1977 - 1980 Ausbildung zur Technischen Zeichnerin im Maschinenbau in Esslingen bei der Firma Mahler. Vorübergehende Konzentration auf die Themen: axonometrische Projektionen (= parallelperspektivische Darstellungen) und schiefwinkelige Durchdringungen. Dadurch Fördern der Perfektion (Aszendent Jungfrau) und gleichzeitiges Zuschütten verborgener Intuitionen (Deszendent Fische). Pingeligkeit erreicht den Zenit, Kreativität, Spontaneität und künstlerische Ausdrucksfähigkeit tummeln sich im tiefsten Bewußtseinskeller.
Fortführung der Sprüchesammlung. Drohende Weissagung eines Arbeitskollegen: „Uns Ute schreibt mol a Buch ond dann muss se a Dampfwalz entführa, damit die Welt auf se aufmerksam wird!“
1978 - 1979 Ein Jahr Lehrwerkstatt in der GARP/Ruit (4 Mädels unter 96 Jungs!). Ergebnis: ein schiefwinkeliger Bohrschraubstock, ein phantasievoll- kreativer Messwerkzeughalter, blutig gefeilte Fingerkuppen und ein erster, nun voller Sprücheband.
1978 - 1993 AVON-Silberstar-Beraterin.
1979 Erster Beitrag für die Schülerzeitung in der Berufsschule: „Stimmungsbild einer SMV-Sitzung“.
Feb 1980
August 1980
Heirat mit 18 Jahren mit Harald Rieger. Neue Unterschrift: Ute Maria Rieger.
Umzug in die Bosslerstrasse 6 (...ond wieder koi oigens Zemmer).
Beenden der Lehrzeit im neunten Schwangerschaftsmonat. Bestandene Abschlussprüfung (mit leichten Schwierigkeiten, ans Zeichenbrett zu kommen) und kurz darauf folgender rasanter Entbindung des Stammhalters Christian Kai im August. (...ond Cindy Lauper, die bleede Kuh, sengt: „Girls just wanna have fun!“ Nina Hagen meint dazu - sie fühle sich – vor nach oder während einer Abtreibung?- so unbeschreiblich weiblich - ... Bleede Henn'.)
1980 - 1983 Vierfachbelastung: Beruf, Haushalt, zwei Männer (und kein Auto!).
1983 Führerschein Klasse 3.
1983 - 1997 Bekennende VW-Bus-Fahrerin.
1983 Ab Juli 1983 unterstützt Steffen Axel seinen Bruder lautstark bei der Erziehung der Eltern.
Familie Schurz zieht von der Staufenstrasse nach Bechhofen in Franken.
1983 - 1989 Ausübung des „Nur-Hausfrauen-Jobs“ mit zwei kleinen Kindern:
(„Hosch du’s gut! Dr ganz Daag aufm Sofa liega„, Frau mit Herz“ läsa ond Pralina fressa!“). Frustpegel erreicht bedenklichen Stand (Augenbrauenhöhe). Der Lebenswille ist eher in Bodenbelaghöhe angesiedelt, bzw. liegt im Windeleimer. Die Hoffnung, dass es ein Leben nach dem undankbaren Vorweihnachtsbasteln im Kindergarten gibt (das die Kinder am allerwenigsten tangiert), sind der einzige Strohhalm, an dem sich die unverstanden Geglaubte nun, samt ihrem nun bedenklich werdenden Mehrgewicht, klammert. Übermütter mit transportablem Heiligenschein in nächster Nachbarschaft sowie uneinfühlsame, hilflose und geehelichte Theoretiker („ Du muscht halt älles besser durchorganisiera!“) bringen die Hausfrauendepressive manchmal kurz vor die Zwangsjacke und lassen imaginäre Gitterstäbe vor dem Küchenfenster auftauchen. (Geh in dich, dort findest du niemanden!). Zum Neutrum mutiert stellt die dem Schicksal gegenüber so Undankbare entsetzt fest, dass ihr Leben hinter (!) ihr vorbeirennt und ihr nichts bleibt als WARTEN auf was auch immer (Bestätigung womöglich?!). Das ist die Zeit, in der Aggressionen gut ausgeprägt im Dunkeln gären und eines klar wird:
Das ist noch lange nicht alles, weil’s nicht alles gewesen sein darf.
1981 - 1989 Einige Tonnen Exklusivgarn, Hausfrauendepressionen und Harmoniefarbsehnsüchte werden in Stapel von Modellpullovern verstrickt. Das Ergebnis: ca. 50 erlesene Wollberge, in denen frau einfach das Fette-Raupe-Feeling nicht los wird, sowie chronische Sehnenscheidenentzündung an beiden Händen.
1981 Erster Aquarellkurs in der Volkshochschule:
(Töpferkurs war belegt). Totaler Frust über entstandene Hausfrauenaquarelle Kategorie Malen nach Zahlen. Selbstzweifel übersteigen bei weitem das Erfolgserlebnis. Zu hohe Erwartungshaltung, da überhaupt eine. Daraus folgt das grausame Erkennenmüssen: Malen?
Freiwillig? Ich? Nie!
1981 - 1993 Verschleiß einiger Volkshochschulkurse samt Dozentinnen:
(Fr. Ritter für die Strukturen, Margerit für die Resopalplatte und den dicken Pinsel, Fr. Preuninger für den Indigohimmel und Rose herzlichen Dank für Licht und Schatten!).
1981 - 1986 Ab-und-zu-Ausgänge mit Sabine M. und Micha Z. nach Stuttgart. Immer das Gefühl im falschen Film zu sein. Heimatlos umherirrend zwischen Discos, nichts mehr findend, was gefällt. In der tiefsten Verzweiflung werden Liedermacher-LPs gekauft. Wer Konzerte mit Klaus Lage, Lindenberg, Opus, Chris Rea, Sting, Chris de Burgh (... und „Spanish Train“ war so klasse!) und ähnliches ertragen hat, dem bleibt nur das unendlich leere Gefühl das Leben sei vorbei. Das Kapitel „Musik“ scheint ein für alle Mal erledigt.
Ab jetzt sind wir alt und gehen in's Kabarett.
ab ca. 1985 Die Liebe zum Jugendstil (= Nudelstil) erblüht zaghaft.
ab ca. 1987 Die Liebe zum Flohmarktstöbern erblüht kräftig.
bis ca. 1996 Stark suchtgefährdete Sammlerin. Dinge bringen Leid, sagt Klaus Hoffmann.
ab ca. 1987 Zeitschriften und Zeitungen werden ab jetzt mit satirischen Beiträgen, genannt Leserbriefe, bombardiert. Schreiben wird zum Ventil für Gedanken, Gefühle, unterdrückte Wutanfälle: Alles muss raus aufs Papier und formt sich unter schweren Wehen zu manchmal lesbaren Texten.
Oktober 1987 10 Years After: (Mit-)Planung und (Mit-) Durchführung der Realschulfete im Nellinger Schulhaus der RSN. Von 200 ehemaligen Schülern kommen ca 80!
1988 – 1989 Disco-Fox- Kurs mit Christel, Uwe K. und Claudi G. und B-Kurs/Standard mit Harald. Ein zugegeben schwarzes Kapitel in dieser Vita: Wenn’s nirgendwo mehr richtige Musik gibt, muss man eben Disco-Fox auf „Modern Talking“ und andere Mainstreamsch... tanzen ... ES GAB NUR MÜLL!!!
Asche aufs geknickte Haupt. So waren die Damenschaften donnerstäglich beim „Hennenrennen“ im Eichenhof zu erwischen („Wo danzet ihr? Em oigna Hof?“ fragt Tanzlehrer Rauser).
01.01.89 Wiedereinstieg in den erlernten Beruf, 10 Stunden in der Woche in der Betriebsmittelkonstruktion der Fa. Festo.
Juli 1991 Erscheinen des ersten Gedichtbandes „... mit einem Lächeln im Herzen“.
Okt. 1991 Zweite Auflage wird notwendig.
06.10 1990 Mitorganisation der Denkendorfer 30er-Feier im Stadion.
Vom Jahrgang 60/61 kommen 54- Ex-Schüler plus Partner
1992 Erstes verkauftes Bild: Margrets Mohnblumen (Auftragsarbeit). Leises Aufkeimen winziger Hoffnungstriebe. Vorübergehende Versöhnung mit ROT.
Dez. 1992 Erster Schritt in die Öffentlichkeit: HobbyausstellungRathaus Denkendorf.
Durchweg positive Resonanz bis auf das lautlose Schlucken einiger Neider: „Jetzt fangt se des au no a!“
ca. 1992 Beim Aufräumen findet sich die Barbiepuppe von 1967. Dieser verhängnisvolle und nostalgische Fund bildet den Grundstock zu einer Platz einnehmenden Barbiepuppensammlung (60er- und 70er-Jahre).
seit 1992 Der zweite Gedicht- und Prosaband „Herzstechen“ soll „demnächst“ der ständig nervenden Fanschar angeboten werden.
(Noi, ’s isch emmr no net ganz ferdich! Noi, i hann au koi Luschd, solang i koin g’scheita Verlag ond koin Sponsor fend!)
1994 - 1997 In der Volksbank EsslingenInnere Brücke gibt Martin F. (trotz akuten Platzmangels) ein paar der Bilderwerke die Chance, sich zwischen bodenständigem Fachwerk zu profilieren.
März - Juli 1994 Im Café Klingler in Esslingen findet die erste eigene Ausstellung statt.
Viele liebe Mitmenschen machen sich auf den Weg dorthin, um bewaffnet mit Kuchengabeln und Taschenlampen einen Blick auf die Kunst zu erhaschen.
Sept. 1994 Es erscheint die dritte Auflage vom „... Lächeln im Herzen“.
Sept. - Dez. 1994 Flowerpower. In der Blumenecke in Denkendorf hängen Bilder mit floralen Themen passend zur Jahreszeit.
1994 Im Frisörsalon Wittner in Nellingen hängen Collagen. Hans Wittner drapiert liebevoll die Werke zwischen Trockenhauben und Spiegeln.
Okt. 1994 - 1997 Gründung des AVON-Flakon-Sammler-Clubs.
Herausgabe der ersten deutschen AVON-Sammlerzeitschrift.
11.01.1995 - 23.02.1995 In der Volksbank EsslingenHauptstelle findet die erste Ausstellung mit Vernissage statt. Endlich können alle noch zur Verfügung stehenden 60 Exponate auf einmal gezeigt werden. Es erscheinen über 80 Gäste zur Eröffnung und späterhin noch viele weitere Besucher.
März - Juni 1995 Dank der Hilfe der Eheleute Gromann und Frau Pietschmann finden die noch nicht verkauften Bilder gleich im Anschluss an die letzte Ausstellung eine vorübergehende Heimat im Glaspavillon der Firma Balluff in Neuhausen.
18. Juni 1995 Im Studio Aqua-Comfort in Nürtingen dürfen viele Werke unter dem Titel Traumstrukturen über traumhaften Wasserbetten und zwischen liebevoll ausgesuchter Dekoration glänzen. Edith Nebel hält die Einführungsrede.
ab Sommer 1995
bis ca. 1997
Nach einigen halbwegs geglückten Versuchen, „richtige Songs“ auf dem Akkordeon (nach Gitarrennoten des Sohnes) zu spielen, erwacht eine neue Sucht: Täglich mindestens eine halbe Stunde üben ... freiwillig! („She came to me – uffdada – one mohorning, one lonely Sunday mohorning uffdada ...“ auale).
Sommer 1995 bis 1999 Nach fünfzehnjähriger Odyssee durch Stuttgart, Böblingen, Göppingen und Umgebung und vielen Desillusionierungen (Techno-Verblödungsgestampfe oder dämliche niveaulose Schlager allerorten, aus allen Röhren): Entdeckung des donnerstäglichen 70er-Jahre-Schwoofs im „LKA“ in Wangen und der freitäglichen „Grunge and Crossover“-Nacht und der samstäglichen Disconacht mit Margret. („Keiner leidet unter dem Verlangen nach etwas, was er nicht begriffen hat.“ – Antoine de Saint-Exupéry). Wie konnte ich so lange leben ohne „Music was my first love“? Wie? Endlich daheim.
Nebenbei wird noch die Filmklause in Schönaich wiederentdeckt, die Rockfabrik in Ludwigsburg und's UNI in Vaihingen heftig frequentiert. Letzteres schon mit Kai und Ritschie. Es ist wie bei der berüchtigten Ketchupflasche: erst kommt gar nichts und dann alles auf einmal.
Dez. 1995 In der Rankbachhalle in Renningen finden die Bilder während der Deutsch-Portugiesischen Nacht durch Karin Ludwigs und Luisa Vieiras Engagement eine weitere Ausstellungsmöglichkeit.
Mai 96 - Dez. 97 Besuch des Malkursus bei Frau Chan. Weg vom Wohnzimmertisch an die Staffelei!
(„Gehen Sie in die Farben, meine Damen, in die Farben!“). Zusätzlich zu S. Ritters Collagentechnik und den bei Rose Hartl gemalten „Licht- und Schattenaquarellbildern“– nebst der bei Mina Gampel gesehenen „Gegenstandsacryltechnik“ – wird nun auch noch das Abenteuer „Weg vom Gegenständlichen, zuerst in die Farbe gehen“ gewagt. Es entstehen die ersten Aquarell-Lasurbilder.
Geh in dich, dort findest du Farbe!
14. -16.6.96 Die Initiative Mahlwerk Plochingen ermöglicht in den Räumen des Rathauses Plochingen in der Schulstraße eine dreitägige Ausstellung.
Edith Nebel hält die Einführungsrede bei der Vernissage.
Juni 1996 - Juli 2000 Aufstockung der Wochenarbeitsstunden von 10 auf 25 und Übernahme des Postens der „Betriebsmittelkonstruktionsabteilungskontoristin“ (VZB = Vorzemmerbäsa).
06.06 - 08.06.1997 In der gemütlichen Atmosphäre der renovierten Alten Kelter in Denkendorf findet seit 1992 zum ersten Mal wieder eineHobbyausstellung statt. Trotz akuten Platzmangels wird heftigst drapiert. Für Ute R. letzte Teilnahme als Hobbykünstlerin. („Hobby“, sagt man ihr, wäre nun ein Schimpfwort! Ach wasss?).
09.06.97 Offizielle Aufnahme in die Denkendorfer Künstlergruppe SPECTRUM zusammen mit Sergio Vesely und Doris I. Öfner. Weitere Mitglieder: Andreas Bender, Janos Göncz, S. W. Müller, Gerda Nording-Schröter, Rose Hartl, Hans-Werner Robach, Dietrich Müller.
06.11.97 Vernissage der Ausstellung: Gruppe SPECTRUMWir sehen uns“ im Rathaus Denkendorf.
Mitwirkung am Denkendorfer Kunstkalender.
06.11 - 21.11.1997 Denkendorfer Kunsttage unter Mitwirkung des Denkendorfer Leistungsrings:
Mitglieder der Gruppe SPECTRUM stellen in Denkendorfer Läden aus.
In den Läden Schuhhaus Daferner, Fahrradtreff und Bäckerei Breuning hängen Bilder in Schaufenster und Innendekoration.
25.11.1997 - Jan. 1998 Ausstellung in der Schurwaldbank Schanbach: Ute Maria RiegerPinxit 1992–97“. Die Einführungsrede bei der Vernissage hält Susanne Schütz.
(„Pinxit“ ist lateinisch und heißt soviel wie: „sie hat gemalt“. Ab nun - und teilweise auch schon zuvor- werden die Bilder signiert mit z. B.:„Ute pinxit 1998“)
Sommer 1997 Das zweijährige „Guckerles“ mit „Zopf“ Kai Wipplinger im LKA führt zum Erfolg. Drum prüfe - mindest zwei Jahre - wer sich ewig bindet.
( Wie hot d' Margret selbigsmol gsait? „Do fendesch doch bloß langhoorige Bombaleger mit 'rer abbrochana Schlosserlehre... wer woiß wo se dia älle aus'm Gulli zoga henn?“ Aber eigentlich waren (wir) ALLE sowas von inkognito!!! Ingenieure in gammeligen Motorradjacken, Jurastudentinnen als Bardamen und ... naja- das wissen wir bis heut' nicht, Türsteher, die durchaus Dachdecker oder Medizinstudenten hätten sein können. Manches haben wir nie erfahren. Ist auch besser so. Es war nur eines wichtig: Die Musik, TANZEN, Leute kennenlernen, Hoffen und Bangen. Und die Zeit vom Sommer 1995 an als Margret und ich zum ersten Mal mit Handtäschchen- die wir peinlich berührt unter den Tischen zu verstecken suchten- das LKA heimsuchten- bis 1998 als der Drang den Schuppen zu besuchen stark nachließ - war wohl eine der herrlichsten, intensivsten und erlebnisreichen Zeiten meines Lebens). UMS wird Motorradbeifahrerbraut und erlebt ihre erste Nachtblindfahrt mit geschlossenen Augen (scho mol blend en em Kreisverkehr mitg'fahra? Würg, kotz, spei...)
Oktober 1997 20 Years After: (Mit-)Planung und (Mit-)Durchführung der Realschulfete im Nellinger Schulhaus der RSN. Von 200 ehemaligen Schülern kommen 80!
01.06.98 Auszug mit Chris und Steffen aus der seit 18 Jahren bewohnten 64-qm-Wohnung in der Bosslerstr 6. Trennung von Harald Rieger nach 20 gemeinsamen Jahren.
Beantragen der Scheidung. Beiderseitiges Vorhaben, dies im „im Guten“ durchzuziehen (was bis heute funktioniert). Chris soll 2 Jahre später wieder in diese Wohnung mit seiner Freundin einziehen. („...das Leben selbst ist ein Kreis“- Nietzsche). Einzug mit Kai und den Jungs im Albrecht- Dürerweg 1 (...ond wieder koi oigens Zemmer- aber 'ne große 4 ½ Zimmer Wohnung!!).
Sep. 1998 - Feb. 2000 3 abwechselnde Ausstellungen bei der Firma Festo im Betriebsrestaurant und in der Cafeteria unter dem Motto: „Kunst bei Festo“.
Nov. 1998 Die Gruppe „Spectrum“ stellt in der Denkendorfer Kelter aus, da das Rathaus noch umgebaut wird. Viel Arbeit (Stellwände, Beleuchtung und, und, und ...), keine Belohnung (außer einem ziemlich aussagelosen Artikel in der EZ). Thema:
„Musik in der Kunst“. Erscheinen der Denkendorfer Künstlermappe mit 2 Bildern jedes Künstlers.
1998 bis 2001 Urlaube mit Kai: Genfer See bei Tante Heidi und um den See rum- Rückfahrt über Neuchatel, Elsass, Wandern in Flims: Beide Kniee a.A.:
(Ich hasse Wandern und erst recht stundenlanges Abwärtsgehen!), Skifahren ( ICH halt Skifahr'n für 'ne Gehbehinderung!) in Graubünden: Der 40ste Geburtstag wird in der Gondel mit Klein-Isa in der Babywippe gefeiert.
Sommer und
Herbst 1999
Erscheinen des Artikels „Mein Lieblingsplatz“ in der „EZ“ und einiger Leserbriefe. Beides bringt Schulterklopfen und Flirtversuche von wildfremden Mitmenschen und Tankwarten mit sich. Auf dem Grillfest 1999 lautet das Thema deshalb nach dem umgestrickten Titel des Artikels: „Mein Lieblingsplatz ist hier“.
Wochenendmalkurs bei Michael Starz/Plochingen.
Malkurs bei Anu P. in Plochingen im Pferdestall: Selbst Rahmen herstellen und beziehen! Das macht Spass!
Herbst 1999 - März 2000 Volksbank „Innere Brücke“ in Esslingen: Ausstellung, die sich da nennt: „Utes Bilder Guckerles“. Martin freut sich über eine Verschönerung der kahlen Wände. Ein Comic von „Calvin & Hobbes“ wird für die Einladung missbraucht. (hihi ... desch oifach klasse ...)
Dez. 1999 Die Angewohnheit, lästerliche Briefe an Firmen zu schreiben, bringt Spaß und gute Laune – außerdem eine Einladung zum Personalchef des Kaufhauses Hertie in Esslingen, 2 Parkmarken, die Ernennung zur Kundin des Monats (hahahaha) und eine Flasche Schampus. Mit Edith Nebel (die das selbe Hobby hat) reift der Gedanke, ein Buch herauszubringen über die satirischen Beschwerdebriefe und deren Folgen... Geplant sind außerdem noch immer der zweite Band zum „Lächeln“ (eigentlich fertig) und die bösartige Sprüchesammlung für alle Lebenslagen ... Wo sind die Verleger, die Sponsoren? Kreuzkrabbasack?
23.12.99 Offiziell geschieden (faschd hätt i die 20 Johr vollg’hett!).
auch Dez. 1999 Im hohen Greisenalter von 38 und ein paar Zerquetschten macht das Schicksal sich mit der von ihm Gebeutelten noch mal ein Späßchen: Nein, es sind nicht die Wechseljahre, sonst bekäme das Kind wohl den Vornamen „Klimakterium“ ... Genau 20 Jahre nach der ersten Schwangerschaft noch mal “the same procedure ...”
In den folgenden 14 Wochen werden alle Briefe – frei nach S. Borowiak – unterschrieben mit:
„...mit herzlichen Grüßen und einem heftigen Reißen im Spei-Zentrum ... Ute
auch Dez. 1999 Vielen Dank an Martin und Roger, die sich meine Auftragsarbeiten tatsächlich übers Sofa (oder daneben ?) hängen. Rogers Augen („Tiefe Augenblicke“) sind auf der Homepage im Einstiegsbild zu bewundern.
Jan. 2000 Mein Bilderrahmer – ein ganz netter Kerle – zeigt sich interessiert an einem meiner Werke. Er „däts nemma“, wenn’s „nix koschd“. Und das obwohl ich gerade zweihundert Eier an ihn für den Rahmen bezahlt habe. I don’t believe it (i glaub’s net!!!) ... Reih dich bei den vielen anderen ein, dann bisch net allein!
Jan. - März 2000 Kunst im Café: „Café- Auslese“. Im Café Morlock in Plochingen am Stumpenhof werden neue und alte Werke gezeigt. Ekkehardt Morlock kümmert sich rührend um die angehende Kunst. („Kraut ond Riaba ?“, fragt Regine ... Oh! Welch toller Titel für eine Ausstellung! Warum muss immer alles gleich aussehen? Ist Vielseitigkeit eine Schande?).
Feb. 2000 Die Homepage www.ute-maria-seemann.de und „Ute in der Brigitte-Galerie“ gehen auf Sendung. (Zwar ist Ersteres noch nicht ganz fertig, aber ich sitz ja schon hier und schreib!!! – Hetz misch net!!!). Dank an meinen Kai, den großen Wipplinger, für die tolle, allseits gelobte prämienverdächtige Homepage. Edith Nebel macht sich an die Präsentationsmappen ... Auch hier schon Vor- und Nachschußlorbeeren für die tolle Arbeit. Ebenso geht der ungebremste Dank an Kai, Achim H. (in memoriam) und Edith für die genialen Ausstellungsposter, die an sich schon Kunstwerke und viel zu schade fürs Aufhängen im Buswartehäusle sind!
April 2000 Entgegen den unergründlichen Wirren der Gesetzgebung versucht die trächtige, endlich Geschiedene, ihren ursprünglichen Geburtsnamen wiederzubekommen ... was anscheinend etwas Größeres zu werden scheint. Vorsichtshalber werden schon mal Adressaufkleber mit „Ute Maria Seemann“ bestellt.
Mr woiß jo nie – vielleicht hilft’s!!!
05.05.00 Hochzeit mit Kai Alexander Wipplinger. „Ute Maria Seemann“ behält ihren so schwer erworbenen Namen (BIS ZUM LEBENSENDE! BESTIMMT! – Ute- nicht- Ebert- geborene- Seemann- namensgeänderte- Schurz- verheiratete- Rieger- wiederannehmen-müssende- Schurz- endlich- neugeborene- Seemann- und- jetzt- wahrscheinlich- mit- „Frau- Wipplinger“- Angesprochene!!! Ich hab die Namensfaxen dicke!!!). Sollte der Ableger ein Junge werden, darf er „Wipplinger“ heißen, aber der Junge wird mein Mädchen und heißt „Seemann“! Basta.
01.05.00 Harald zieht mit Susanne zusammen, Chris zieht in die Bosslerstrasse, in seine Geburtswohnung zurück (3 oigene Zemmer!!!).
ab 07.07.2000 auf dem Sofa liegen, Vornamenbücher lesen, den Bauch mit Freiöl einmassieren und Schokoladeneis fressen. (Eigentlich waren's eher höllische Rückenschmerzen, ein Riesenbauch, der bis in den dritten Stock geschleppt werden mußte und eine kleine „Marie“ im Bauch, die ständig boxte und Schluckauf hatte. Dank liebevollem, sich kümmerndem werdendem Papa wars jedoch leichter zu ertragen!).
Aug. 2000 Zwanzig Jahre nach ihrem ersten Gebär-Auftritt wird die runde Mutter im gleichen Raum abgelegt, in dem sie damals auch schon lag. Die gleichen orangenen Vorhänge, das gleiche Klappsofa ( womöglich das selbe CT- Gerät ????)...
Ein Alptraum! Im Kreisssaal hämmern Margrets Worte im Hirn der Gequälten:
„I bleede Sau, was mach i hier scho wieder?“. Die Hebamme läßt die Putzfrau ums Gebärbett wischen, während sich heftige Wehen an der Gebärenden zu schaffen machen. Die Gebär h e l f e r i n glänzt durch permanete Abwesenheit, jagt aber – sobald sie mal im Raum ist- die Gebeutelte wie auf dem Trimm-dich- Pfad von einem Sportgerät zum nächsten, läßt dabei Fenster sperrangelweit offenstehen (vielleicht hat ja einer der Bauarbeiterda draußen nicht alles mitgekriegt?), hilft nicht aus der Badewanne („ jetzt stehn sie halt auf!“), fragt aber blöd ob sie ein Kerzlein anmachen solle, wegen der Stimmung. (Wieviel Jahre Knast gibt es für einen Mord an einer blöden Hebamme?). Zum Glück gibt's ja den einfühlsamen Papa, der tröstet und - Schichtwechsel. Nach 35 Stunden ( Des Gör macht den ganzen Schnitt kaputt - ihre Brüder haben nur 5 und 2 Stunden gebraucht!) kommt Isa Marie Seemann am 23.08.2000 in den ersten Minuten des Jungfrau- Sternzeichens zur Welt. Sie ist 55 cm groß, wiegt 3790gr und hat ein Saugglockenkäppchen auf...Es folgen 6 Tage „Urlaub“ im schönen Krankenhaushotel zu Ruit. Abwechselnd gequält von manchen Schwestern, der Gymnastiktante, der Putzfrau, dem nie versiegenden schrilltönenden Besuch der blöden Kuh vom Nebenbett (für manche Stimmen sollt's 'nen Waffenschein brauchen und wer das Telefon am Krankenbett erfunden hat, dem hat man nie nachts um zehn das „ goldene Blatt“ als Hörspiel im hohen „C“ vorgetragen), dem Dammschnitt und der kleinen verfressenen Isa (ganz die Mama, ganz der Papa.)
Seit 23.08.2000 Isa ist ein ganz besonderes Kind. Das denken natürlich die meisten Eltern.
Aber sie ist wirklich aussergewöhnlich: groß (irgendwann mal 1,84m meint der Kinderarzt), intelligent ( kann mit 2 schon alle Farben, redet in langen Sätzen), lieb („Mama, ich tööste dich!“), pflegeleicht (bleibt ohne zu meckern bei anderen), fremdelt nicht, schläft (fast immer) durch, ist kreativ (malt, knetet, singt und tanzt) und überhaupt... Welch ein Glück: so ein Kind und wie schön Zeit dafür zu haben.
Nov.2000 Spectrum- Ausstellung im Rathaus Denkendorf. Wer das ganze Jahr mit Zellteilung, Brechreiz und Stillberatung beschäftigt war, kann keine Bilder gemalt haben, gell ? In der Belle- Etage des Rathauses hängen die letzten Werke aus dem Jahr 1999. Isa ist bei Ihrer ersten Vernissage anfangs ganz lieb... (duziduzi) brüllt aber dann so laut, als der erste Besucherstrom die Treppe hochquillt, dass der Papa eine Runde mit ihr heim muss...Kaufen wollen wieder alle die unverkäuflichen Bilder. Sind sie verkäuflich passen sie plötzlich nicht mehr zum Sofa... ( „Des gfallt mir! Des en 'rer anderen Größe, mit andere Farba, en em andera Muschder (!!!) – ond koschda dirfts au nix! Des dät zu meim Sofa bassa!“). Ein hartes Los, das Künstlerbrot. (Oft trifft man wen der Bilder malt, viel seltner wen, der sie bezahlt - Wilhelm Busch- Danke Edith). Trotzdem sind viele liebe Freunde anwesend und „Rogers Augen“ begutachten jeden der die Treppe hochkommt.
Juli 2001 Hans Wittner bietet in seinem Frisörsalon in Nellingen einigen Werken Asyl für ein paar Monate.
Sept.2001 Hochzeitsreise (5 Tage) mit Isa nach Barcelona. 5 Tage Jugendstil und Gaudi bis zum Abwinken! 10 volle Filme, jede Menge Eindrücke und eindeutig mosaiksüchtig verläßt die Kreative diese ansonsten kinderfeindliche Stadt. Auf dem Hinflug schläft Klein- Isa sanft und ruhig. Auf dem Rückflug (1 Stunde Warten auf dem brütendheißen Rollfeld) brüllt sie ohne Ende... uff: Ansonsten wars schöön.
Okt. 2001 Kunst bei Karstadt“ in Esslingen.
Ein toller Platz gleich vorne an der Rolltreppe...
Die interessierten Besucher sind wieder hauptsächlich aus der Kategorie:
„Wie henn se denn des g'macht? Wißt se i mol au!“. Danke fürs Gespräch.
22.Okt. 2001 AOK– Ausstellung: „Metamorphosen“ in Esslingen.
Seit nunmehr fast 20 Jahren geistert der Kreativen (Künstlerin ist so ein doofes Wort, denn nicht alles was sich Kunst nennt möchte ich gemacht haben und wenn einer meint ich mache keine Kunst so ist dies keine Beleidigung... In mancher Gesellschaft möchte ich mich gar nicht aufhalten...- äh wo war ich?)... seit also nunmehr fast 20 Jahren geistert ein Lied von Insterburg & Co durchs Hirn der Kreativen: Der Engerling. Die Tatsache, dass es darin um eine Metamorphose geht und das Malen eines Bildes eine ebensolche ist, begeistert vom ersten Gedankenblitz an.

Metamorphose
Es war einmal ein Engerling -
der war schon rund und fett.
Er sang so wie ein Sänger singt -
in seinem Wattebett.
Er sang 2 Jahr lang manches Lied
und hatte es schön warm.
Die Wolken ihm von hinnen ziehn -
aus seinem sattem Darm.
Nun ja, nun ja, so ging die Zeit -
das Leben war gefällig.
Ja und dann war es soweit:
Die Erde wurde wellig.
Wie staunte da wohl unser Held -
der sonst das Licht tat scheuen:
Als Maikäfer sah er die Welt -
er tat sich mächtig freuen.
Vergnügt flog er zum Himmel rauf -
vorbei an einer Rose.
Da kam ein Huhn und frass ihn auf.
Er sprach: “ Scheiß Metamorphose“.

(Insterburg & Co, 1974)

Stundenlanges Suchen nach der alten Platte, abhören und aufschreiben des Textes und ein sich jedes Mal vor Lachen kringeln... Aber wir ahnen es alle: Der Aufwand steht mal wieder in keinem Verhältnis zum Ergebnis: Wahrscheinlich lacht wieder kein Schwein...Dafür legt sich Andrea Menze von der AOK mächtig in's Zeug und sorgt für ein gutes Gelingen der Vernissage, Edith absolviert eine ihrer berühmtberüchtigt tollen Reden, meine Mutter kauft für meine Kinder Bilder (so weit semm'r scho'!) Harald schleppt ein LILA gerahmtes Bild durch den Saal (des war so billig!“), meine Mutter hat die Vernissage für ein Veteranentreffen aller Denkendorfer, die sie bei ihrem Umzug nach Franken vor fast 20 Jahren zurücklassen mußte, genutzt und alle Besucher sind guter Dinge. Unterm Strich war es mal wieder toll viele der noch vorhandenen Bilder ausgestellt zu haben. Edith hatte in Ihrer Rede ziemlich gebauchpinselt: „UMS ist eine Frau, die niemals etwas Gewöhnliches machen würde...“ (Wenn's Edithsche wüßte, was bei mir Gewöhnliches in der Ablage „P“ liegt...)
Vor dem Mai 2002 und der Sommer 2002 Umzug nach Berkheim (ond wieder koi oigens Zemmer- aber dafür 117qm) und davor die laufenden Vorbereitungen:
Das Warten aufs (bank-) eigene Heim hat nun ein gutes Ende gefunden. 41 Jahre Denkendorf müssen genug sein (schnüff). Nun sind wir Zonenrand-Esslinger.
Endlich ein Garten (sogar 1½) und die Möglichkeit sich dekorativ und künstlerisch auszutoben. Die Handwerker schauen mehr als einmal blöd als sie die unverständlichen Wünsche der Bauherrin hören. („Wohin kommen die Jugendstilfliesen? Wie, was sie wollen einfarbige dazwischen? Nach diesem Plan sollen wir sie verlegen? Hä? Wo machen Sie ein Mosaik hin? Welche Wand kommt raus? Was heißt sie wollen im ganzen Haus keine BUCHE sehen? Was dann? Weiß, Wenge und Türkis? Wie? Wer ? Warum? Was ist eine gemäßigt moderne Landhausküche ohne gedrechselte „Firzla“? Warum Türkis??? Warum ist die Aussentreppe TÜRKIS? Warum hat die Wendeltreppe die gleiche Farbe? Wieso auch noch der Heizkörper? Warum ist das Gartenhaus TÜRKIS? Was ist RAL 6027? (ein gemäßigtes TÜRKIS). Den ganzen Sommer über wird gestrichen....und somit ist das Jahr 2002 das einzige Jahr in den letzten zehn, in denen kein einziges Bild gemalt wird. Dafür entsteht „Isas Küchenstudio“, Isas Gartenhaus (in Lila- Türkis), diverse Mosaiktische (Mosaikkurs in Plochingen im Mosaikhaus bei Marlies Daniels! Sehr zu empfehlen!!!), die Mosaikplatte für den Küchentresen mit blauen Kirschen, die dunkelpinkfarbene Gartenbank aus drei alten Küchenstühlen (mit derra Bank stemmt was net! Die hot jo 12 Fiaß!“) und und und... dazwischen werden Feierwochenenden eingelegt und die ca 60 Freunde in handlichen Gruppen durch die Bude zum Grill geschleift (nicht zum Gegrilltwerden sondern zum Essenfassen). Dank vor allem an die nimmermüden Streichhelfer (Roger, Heike, Ritschie, Andrea, Claudia u.v.m.) die den „soich“- gelben Streichputz mittels Kalkfarbe vom Look des „10jährigen Raucherzimmers“ in ein strahlendes Weiß verzauberten. (Ich sagte doch: keine Buche und kein „Stützstrumpfbeige“ und nichts in den sogenannten „warmen Farben“, bei denen mich ohne Vorwarnung der Gähn- und Brechreiz überfällt. Und es ist mir auch unsagbar wurscht ob man das so hat! WIR haben das nicht so... Es gibt Farben, die sind keine, sondern eher Zustände, Umstände oder Missverständnisse! Kein sterbendes Modergrün, keine dezent dahinsiechenden Sand-, Stein- Lehm- und Eitertöne.)
Die stolze Eigenheimnochnichtganzeigentümerin tobt sich aus: Eine Woche lang wird die blöde Wendeltreppe gestrichen, das Kinderzimmer halbhoch mit Fliederherzchen gestempelt, das Schlafzimmer mit Mackintosh- Rosen schabloniert. Der stolze Eigenheimnochnichtganzeigentümer tobt sich am 60 qm- Wenge-Parkett-Stäbles-Boden-Kleben aus und hängt zwischendrin noch mal kurz den Deckenkranz ab. Es ist saukalt in Winter/ Frühjahr 2002. In einer Nacht- und Nebelaktion wird der Rollrasen im Mai unter abenteuerlichen Umständen gelegt. Dank an Franz, den starken Mann im blauen Anton, Philipp, den Gärtner mit der schnellen Fräse (Susi für's Vermitteln) und Chris, den ältesten Sohn, der in der weißen Trainingshose (Kappa) ein glänzendes Figürle hinlegte und schwere Schubkärren schob ohne dreckig zu werden. Roland F. vielen Dank für's Zaunziehenhelfen, allen Isasittern (Marina, Christiane, Beate, Sara, Karin, Ingrid, Andrea, Kathrin und Chris) ein dreifaches Hurra (ohne sie alle wären wir noch längst nicht ferig!), dem Putzgeschwader, Heike, Edith 1 und Edith 2 und den unermütlichen Umzugshelfern siehe oben sowie zusätzlich noch Gerhard, Juri, Roland B., Paul, Henne und Äbby. Ein Umzugtransporter, der sich nicht öffnen läßt, schwere, alte Schränke mit Marmorplatten aus dem 3. Stock wuchten, niemalsendenwollene Kistenbatterien mit Büchern, Zeitschriften und MOSAIKFLIESEN... wer diesen Umzug mitgemacht hat, den kann nichts mehr erschüttern. Dank an Papa Schurz fürs Schränke- und Regalebauen (hauptsächlich in Türkis), Sepp fürs Aufbauhelfen und Papa Wipplinger fürs Kirschbaumplanzen. Ebenso geht an unsere Eltern ein niemalsendenwollender Dank fürs Unterdieärmchengreifen in allen (finanziellen) Lebenslagen.
Der grüne Daumen geht von nun an mit der Vor- und Hintergartenbesitzerin durch und läuft mit ihr Galopp. Bis zur jeglicher Dämmerung wird gehackt, geharkt und im Dreck gewühlt, Gartenmosaike und Kieswege angelegt, Pfosten gestrichen. Die freundliche Nachbarin schleift geteilte Stauden an und das Wort „Schnecken“ bekommt nun seine gnadenlose Bedeutung. Der Gartenbesitzer muss von seiner Vorstellung Abschied nehmen, man müsse einen Rasen 2x im Sommer mähen. Im Oktober 2002 fallen der Bauherr und die Baudame total fertig auf die Sofas und Kai schwört so schnell keinen Bohrer, keinen Pinsel und keinen Rasenmäher mehr in die Hand zu nehmen. (Er ahnt ja nicht was noch alles für diverse Regäler, Bilderleisten, Vorhangstangen, Fußleisten und Fensterbretter im Hinterhalt auf ihn lauern).
Januar 02 bis Februar 2003 In der Inneren Brücke- Volksbank Esslingen hängen die Werke nach der AOK – Ausstellung. Holt die Künsterlin mal eines ab, folgt sofort der Protestschrei:
„Aber die kennet se ons doch et wegnemma... des senn doch so scheene Farbtupfer!“ ( I tupf euch mol was ! Kaufet ebbes!)
Juni 2002 Als Hochzeitsgeschenk von Kais Pfadfindern hatten die Frischgetrauten ein Töpferwochenende auf der Alb geschenkt bekommen. „RAKU“ ist das Zauberwort. So wird zwei Tage wir blöd geknetet, gerätselt („was isch des? A Gnom-Ohr?“) und gelacht. Leider können die Teile noch nicht lasiert und nochmals gebrannt werden. Das passiert hoffentlich im Juni 2003.
Oktober 2002 Als Hochzeitsgeschenk von Kais Studienkollegen bekommen wir ein Wochenende in Freiburg geschenkt.
auch Kunst bei Karstadt“ in Esslingen. Ein toller Platz gleich vorne an der Rolltreppe...
Die interessierten Besucher sind wieder hauptsächlich aus der Kategorie:
„Wie henn se denn des g'macht? Wißt se i mol au!“ Danke fürs Gespräch.
auch 25 Jahre nach dem Ende der Schulzeit treffen wir uns (50 Veteranen) zum Wochenende in St. Johann auf der Alb. Sauklasse.
Nov. 2002 Spectrum- Ausstellung im Rathaus Denkendorf.
„Also des Bild mit em beescha Passpartu ond em brauna Rahma.... Worom henn se des Türkis g'macht ?“ „Würden sie's dann kaufen?“ „ Äh nö“. „Sähn se!“ Oder: „Also des Bild mit em beescha Passpartu ond em goldana Rahma...“ „Wissen sie, das Bild ist eine Persiflage auf das klassische Ölbild...“ Deshalb hat es kein beiges Passepartout und keinen güldenen Barockrahmen...“ Ich möchte nämlich nicht, dass meine Bilder in einem Wohnzimmer mit 4-Meter Eicherustikalschrankwand, braunbeigem Fliesentisch und Maugelesmuschder- Sofa hängen. Dazu sind sie zu sehr ein Teil von mir und würden leiden wie ich LEIDE. Jetzt und immerdar. Es folgt der Blick mit den 3 Fragezeichen und dem ins Gesicht geschriebenen Entsetzen ob der wahrsagerischen Fähigkeiten über das zu Hause ansässige und trefflich beschriebene Interieur. Und dann fragt der Bürgermeister noch öffentlich und mit Mikrofon welche Beziehung die werte Kunstschaffende zum Elsaß häbe, da eines der Bilder den Namen des französichen Grenzgebietes trüge. Da folgen dann die 3 Fragezeichen in den Pupillen der Überrumpelten und eine saudämliche Antwort selbiger. Hatte sie doch die paar Minuten der Vorwarnung und Androhung („Halt dich mal zur Verfügung, der BM will uns über unsere Kunst und Techniken etwas fragen... Schluck... Herzkasper... Koma...) genutzt sich etwas zusammenzupfriemeln.... Alles umsonst. Der Hammer kommt gnadenlos, peinlich und unabwendbar. Da hilft es auch nicht viel, dass das Publikum im Großen und Ganzen einen Schnitt von 80 Lenzen zählt, die bezahlten, bestochenen Freunde und Besucher ausgenommen, ohne die der Schnitt auf 90 käme und sowieso keiner am nächsten Tag mehr was von der Peinsamheit weiß.
(Was hab' ich eigentlich verbrochen? Keiner versteht mich! Buhuhuhu... Mal ich so undeutlich?). Dazu kommen noch ein paar Ärgernisse rund ums Geschehen, die den inneren Leidensdruck aufs Höchste anspannen. Nicht mehr viel und's reicht. Danke fürs Gespräch.
Dez 2002 Karin T. ruft an und beichtet UMS, dass sie gerne das Toscana Bild hätte- obwohl sie allen Familienmitgliedern versprochen hatte KEINES mehr zu kaufen, könne sie in dem Fall nicht widerstehen. Kurz darauf ruft eine Frau an, die ihr Büro im Haus der VOBA hat, in dem die Werke im Treppenhaus hängen: Einer ihrer Kunden wäre an einem der Bilder „hängengeblieben“. Die Künsterin freut sich, krieg den Größenwahn und denkt er hätte sich in eines der Bilder verliebt und wolle es nun kaufen. Denkste. Er ist mit dem Ärmel hängen geblieben. Ein Fall für die Allianz.
Januar 2003 Beitritt in den Esslinger Kunstverein „Europaint“ unter dem Vorsitz von u.a. Andrea Menze. Wahnsinn! Wenn das alles stimmt was ich vermute, dann kommen goldene Zeiten! NICHTneidische, großherzige, junggebliebene, farbenfrohe, humorduldende Künstlerkollegen. „Du entwertest deine Bilder mit deinen komischen, schwäbischen Titeln!“ gehört der Vergangenheit an! Ich darf ich sein! Die Kunst ist die Tochter der Freiheit! (Schiller)
Wer mich liebt, liebt meine Bilder! ... Jipieh!!!
Januar + März 2003 Collagenkurssonntage bei Andrea Menze und Tina Döffinger in Esslingen.
Endlich einen ganzen Sonntag spachteln, kleben, malen, schwätzen, lachen, und sauigeln ohne die überaus kreative und anhängliche Tochter Isa („Mama, i will au malen! I will au kleben.... ich will auch!!!“) am Zipfel!
Januar 2003 Der längst fällige und geplante Besuch von Andrea Halm findet endlich statt. Das ist eine überaus kreative Kunstschaffende, der personifizierte Farbrausch sozusagen. Über sie kam vor längere Zeit in der EZ ein Bericht der die Lebenslaufschreiberin aufhorchen ließ. So wurde u. a. über ihre Vorliebe berichtet aus selbstgefärbtem Samt Kissen zu nähen, die wie Zecken oder Milben aussehen und eine total bunte (oder soll ich sagen farbige!) Wohnung wurde ganzseitig abgelichtet. Endlich jemand der mindestens so viel Räder ab hat wie UMS. Der Auftritt von Andrea erfolgt in Schwarz- Lila mit LILA Lippenstift und endet nach langem Gespräch in dem Konsens einige Gemeinsamkeiten zu haben: FARBEN; FARBEN; FARBEN und verrückte Ideen. Nach heftigstem Austrausch selbiger bleiben die beiden farbverliebten Damen dabei den Kontakt mit gemeinsamen „Events“ (sagt man ja wohl jetzt) auszubauen.
18.02.2003 - 30.03.2003 Einzelausstellung im Frisörsalon „Art of Hair“ in der Metzgerbach in Esslingen unter der Leitung von Andrea Menze.
21.02.03 Artnight-Party im Atelier der Weststadt in Esslingen / Europaint e.V. Menschen anders - Durch Kunst zueinander.
Mit „Dreaming“ und „Feuerzeichenfrau“ dabei.
Frühjahr 2003 Eintritt und gleich gefolgter Wiederaustritt aus „Europaint“.
Die Bilder werden bei der Ausstellung beim „Engelhardt“ zwangsaufgehängt und diese Unverschämtheit kostet auch noch! Die Werke hängen schief und werden total verdreckt. Ein aufmüpfiges Gebahren von UMS führt dazu, dass man ihr nahelegt den Verein wegen „mangelnden Anpassungsfähigkeit“ zu verlassen. Das trifft sich gut. Die Kündigung liegt bereits im Briefkasten.
Andrea Menze (im Vorstand von „Europaint“!) wird ebenfalls rausgemobbt.
Das trifft sich auch gut. So folgt im Januar 2004 mit ihr, Karin Lange, Regina Lembke und vielen anderen die Gründung des eingetragenen Vereins:
Arttra- im Spiegel der Kunst.
Unter anderen mit dabei: Andrea Halm (T-Shirts, Bilder, Skulpturen), Jürgen Höpner (Tiffany-Glas), Harald Rieger (Schaufensterpuppen-Fotografien).
Näheres auf der Linkseite, so denn fertig.
8. Mai 2003 bis 31.05.2003 Living Colours!
Einzelausstellung in Neuhausen im Büro der Deutschen Vermögensberatung unter Leitung von Wolfgang Rühs und Holger Mangold.
Andrea Menze hält die Rede.
Mai 2003 + Juni 2004 Je 2 Wochen Eurocamp mit der kleinen Familie am Gardasee und in Istrien/Porec. UMS ist also wieder beim Zelten gelandet. Aber diesmal „light“!
Alles da: Kinderbett, Kühlschrank, Betten, Grill, Küche.... Was will Frau mehr?
September 2003 Die schöne, faule Zeit ist vorbei! Isa kommt in den Kindergarten und die Mutter wieder in´s G´schäft! 2-3 Vormittage darf sie nun wieder das ME10 bewegen und schöne Stellpläne von Maschinen und FESTO-Interieur in der Montageplanung erstellen.
August - November 2003 Café Wunderbar-
Einzelausstellung in der Pliensau- Fussgängerzone in Esslingen.
25.10 + 26.10.2003 Haklebunt und Freunde Sammelausstellung in Wendlingen.
14.11.2003 - 30.11.2003 Spectrum - Ausstellung im Rathaus Denkendorf.
8.12.2003 - 30.01.2004 Kunst meets Justiz
Sammelausstellung im Amtsgericht Stuttgart mit „ARTTRA“.
10.04.2004 - August Gemeinschaftsausstellung Arztpraxis Mündler in Sachsenheim über „ARTTRA“.
7.9.2004 - 4.11.2004 Einzelausstellung „Stilbruch“ Fa. Ottenbruch - Sanitärfachbetrieb in Neuhausen/F.
Super! Ein ganz toller Rahmen. Die Bilder hängen hell, frei und gut beleuchtet.
Mehrere Betrachter meinen die Bilder wären zu billig. Davon merk´ ich wenig.
ab 08.10.2004 Spectrum-Ausstellung im Rathaus Denkendorf.
„20 Jahre Spectrum“
2004 Fast das ganze Jahr wird an der Neufassung der Homepage gearbeitet.
Pcs stürzen ab, Bildschirme zerreißts (Danke an Hansi!), Ehemänner verzweifeln (Waaas? Da soll no meh´ nei?), Wirbelsäulen und Augen schmerzen (i´ kann nemme sitza!) und der Herzkasper droht permanent (AAALLES WEG WAS ICH HEUT´ NACHT BIS 3 G´MACHT HAB?). Wahrscheinlich interessierts wieder kein Schwein. (Wer das liest ist „Oink“!)
05.11.2004 - 07.11.2004 „Cheap Art“ Kunstverein „ARTTRA“ in Esslingen im Pferdestall.
Kunst billigst! Es gibt keine Ausreden mehr!
01.11.2004 - 30.01.2005 Automotive Training Sammelausstellung des Kunstvereins „ARTTRA“ in Esslingen.
November 2004 Irgendwas mit „PC-College“ in Stuttgart. (I blicks nemme). Der Ausstellungskalender überschneidet sich. Teilweise finden 3 Ausstellungen gleichzeitig statt und die Bilder gehen langsam aus. (I hann grad gar koi Luschd meh´...
Des Mosaikklo sodd no fertich werda, die Weihnachts-CD stoht aa ond d´ Isa will a Puppahaus zu Weihnachten des em Bausatz em Wohnzemmer romfahrt...
lasset mi doch mol en Ruh...
Ich will einfach mal nur so hier sitzen... Loriot.
Dann au no dees:)
auch November 2004 Erster Einsteigerkurs als Dozentin (därf mr des bloß bei Hochschullehrer saga? Wir diskutieren noch!). Zwanzig Jahre lang hat sich UMS mit Händen und Pinseln dagegen gewehrt und sich „nicht reif dazu gefühlt“. Nun rennen ihr viele die Bude ein: Also guuuut. Es gibt einen Einsteigerkurs Acryl-Collage-Mischtechnik in Däubles Werkträume-Werkstatt in Kemnat. Schau mr mal. Entweder alle sind begeistert und fordern Fortsetzungen oder UMS wird mit Pigmenten gepudert, in Grundierung geteert und mit Seidenpapieren und getrockneten Blütenblättern gefedert. Schau mr mal. (Des hot die Frau so wella!)
Januar 2005 Das Mosaikklo ist fertig!
Fast 3 Jahre Arbeit!
Febr. März 2005 Insel Bali mit Kai und Isa, Ingrid und Richard
3 Wochen trau ich mich von meiner Berkheimer Scholle... Indonesien... ein faszinierendes Land! Aber ich bin dauerhaft nichts für die Asiaten und die Tropen: 3 Wochen klatschnasse Haare und nachts mit dem Ventilator im Arm in die Kissen geschwitzt... Moskitos, keinen so nennbaren Kaffee und nie schlafen dürfen. An meinem 44sten Geburtstag sitz' ich morgens um 6 heulend auf der Veranda: 1 Woche Schlafentzug, nachts brütend heiß und ein unerträglicher Dampf, dass sogar die Balinesen schwitzen... morgens um 4 schreit der Gockel und um 6 ist Isa ´wach..über 30 Stunden Anreise und keine nennbare darauf folgende Erholung... Wir haben viel gesehen und ich habe meinen Welthorizont erweitert. Mit lila Stoffen, lila Seidenschirmen und tonnenweise Muscheln geht es heim in ein erträgliches Klima.... 20 Grad minus!!!!!
März- April 2005 Ausstellung im Waldheim Gehrenwald Stuttgart Untertürkheim
(Wie sagt mei' Edith Nebel? "Mit henn scho' meh' g'macht was nochher nix war....)
auch Steffen zieht aus
Febr. März 2005 Einsteiger- Acrylkurs bei Heike Däuble als Dozentin:
Klappt super und meine Schüler malen tolle Bilder!
Doch mehr als ein Kurs im Jahr wird's wohl nicht werden. Lieber mehr Qualität als Quantität, gell?
April 2005 Rathaus Berkheim
Einzelausstellung "Highlights"
Die Laudatio hält Ortsvorsteher Gerd Moßler
Januar 2005 Belege einen Silberschmiedekurs und einen "Fliesen-selbst-mach-Kurs" bei Heike Däuble. Ersterer war schön und interessant aber: NIE WIEDER! Ich bin nichts für "10-Stunden-eine Silberfassung-feilen"! Ich habe einen Silberring mit Larimarstein-einlage und einen Herzanhänger fabriziert. Sieht schön aus, wird das erste und letzte bleiben.... Danke... Zweiteren Kurs habe ich gleich 2x besucht und mir Fliesen unter anderem für mein geplantes Badezimmer- Mosaik " Octopussy's Garden" angefertigt....Außerdem: Filzen in Heikes Werkträumen!
Sommer '05 Die Mosaiksäule im Garten wird begonnen und beendet innerhalb von 6 Wochen.
Sommer '05 Die Konsequenz:
Es wär zu schön gewesen: Die ewigen Streitereien bei Arttra gehen mir auf den Senkel. Da anscheinend keine anderen Meinungen als die gewünschten zugelassen sind, biete ich meinen Austritt an und er wird aufatmend angenommen...
Juhu! Das hätten wir alle viel schneller viel einfacher haben können. Die Ausstellungsanbieter wollten nur kostenlose Deko für ihre Räume und nichts leisten. Unterm Strich war es jede Menge Arbeit für NICHTS!!!
Keine Arbeit und keine Magenschmerzen mehr...Vor und nach mir verlassen noch mehr den Verein. (Des isch mir dann doch a g'mäht's Wiesle...)
Ich wünsche Andrea Menze viel Glück.
Sept. '05 5 Tage-Reise mit Isa, Kai, Heike, Ritschie und Nadine nach Holland- Duinrell, an die Nordsee... Eurocamp. Super! Da gehen wir wieder hin!
Ein genialer Campingplatz mit Freizeitpark, schöne Landschaft und viel zu sehen.
Oktober 05 Spectrum Jahres- Ausstellung im Denkendorfer Rathaus
Neues Mitglied: Jochen Kauffmann (Siehe Linkseite "JOKA")
Diesmal gibt es Tassen und Fliesen mit Bildmotiven
Sommer '06 Malkurs in Isas Kindergarten mit den "Eisbären"
Die Kinder sind wirklich ganz klasse! Leider lässt man mich mit liderlichem Arbeitsmaterial und 10 Kindern 2 Stunden alleine werkeln... Das hab ich mir schon etwas anders vorgestellt!
Sommer '06 Längere Verhandlungen mit dem Zwiebelzwerg- Verlag führen zu Abschluss eines Autoren- Vertrages:
Mein 2. Buch soll noch 2006 rauskommen! (Es wurde dann doch 2007).
Eine schreckliche Arbeit beginnt: uralte Texte und Neues müssen sortiert, überarbeitet und teilweise eliminiert werden. Andrea Halm zeichnet die Illus und Edith Nebel redigiert (teilweise... nicht für jeden noch erhaltenen Fehler ist sie zuständig... das sind dann höchstwahrscheinlich meine...).
Anhalten! Fetthaarkontrolle! Wird bestimmt ein Bestseller!
auch 2 Wochen Holland- Wassenaar auf dem bekannten Campingplatz, wie versprochen! Klasse! Unter anderem findet eine Bootsfahrt von Leiden nach Amsterdam satt: Isa Seemann darf 80 Personen durch die Kanäle schippern und macht Ihrem Namen alle Ehre!
auch Satar Abdifard eröffnet in Nellingen sein eigenes Pysiotherapie- Studio.
Ich liefere die Wandverschönerung in Kommission!
Sept. 2006 Ein lang geträumter Traum geht in Erfüllung!
Eine Woche Marul mit Isa, Kai, Marina, Franz und Eileen.
Vor 32 Jahren, mit 14, war UMS zuletzt in Marul- (Freizeit von 1971- 74) im Großen Walsertal, Österreich. Ein spontaner Blick auf die Internetseite der Walserklause, Marina gefragt (die durfte damals auch mitwandern!) und schon ist eine Woche gebucht. Traumhaft! Den ganzen August hindurch hatte es geschifft und war saukalt. Als wir den ersten Tag dort ankamen, schien die Sonne bis zum Brand! Wir erlebten geniale Wandertage im Biospärenpark der UNESCO, den Almabtrieb, den Seewaldsee, die Laguzalm und endlich machte Wandern mal wieder Spaß: Mit genauso lahmeligen Tränen wie ich es bin (Franz und Kai nahmen sich schwer zurück!), auf jeder Bank ein Päuschen gemacht und die Landschaft genossen. Wir besuchten den alten Hof von Otmar und das Zimmer in dem ich 4x3 Wochen, also 84 Nächte, in meiner Kindheit und Jugend auf dem Matratzenlager geschlafen hatte. Alles war wie vor 32 Jahren:..altes Holz, verdammt niedrige Zimmerdecken, der Waschraum, die Geröllhalde gegenüber und der rauschende eiskalte Marulbach (in den Kai und Isa mit voller Montur auf einem Floss einbrachen). Selten hat das Wiedersehen mit der Vergangenheit so wenig enttäuscht und so froh gemacht.
Ende Sep.'06 Isa kommt in die Schule!
Dezember 2006 Spectrum Jahres- Ausstellung im Denkendorfer Rathaus
Januar 2007 Utes Puppenhaus ist fertig...
Nicht jeder hat ein Puppenhaus mit irisierenden türkis und lila Fliesenwänden...
(und nicht oft habe ich etwas so verflucht!)
August 07 Deutschlandreise: 3000 km quer durch Deutschland mit unserem alten Volvo.
Super!
April 2007 „Anhalten! Fetthaarkontrolle!“ ist fertig! Nach 16 Jahren harter Arbeit ist das zweite literarische Werk endlich auf gedrucktem Papier und im Buchhandel!
Okt. 2007 Das lange geplante Fest "30 Jahre Realschule" findet im Schwarzwald satt
Epilog ( Nachwort zum Drama )

Dank allen großen, breiten Herzen, die dazu beitrugen (und immer noch tragen ), dass ich ab und zu
einen Traum durch seine Realisierung verlieren darf. Ganz besonders erwähnen möchte ich alle, die mir
immer wieder mit guten Tipps und anderen Bemühungen helfen, neue Dunstkreise (sprich:
Ausstellungsmöglichkeiten) zu finden; die Käufer meiner Bilder, die damit dafür sorgen, dass ich
weitermalen und -rahmen kann; den besten Homepageersteller und geduldigsten Partner von allen,
meinen Kai, der in stundenlanger Kleinarbeit für all meine kreativen Ergüsse überzeugt den glanzvollen
Rahmen schafft; die ehrlichen Kritiker, die mir immer wieder zeigen, dass die Geschmäcker so
verschieden sind wie alles, was weitläufig unter die Bezeichnung "Kunst" oder "Kreativität" fällt; die
Neider, die sich des Öfteren verschlucken und mit Sticheleien versuchen, mich mürbe zu machen, mir
damit zeigen, dass es allen Recht machen zu wollen ein Fulltimejob ohne Bezahlung wäre. Ob sie an
meinen schwäbischen Bildertiteln oder der Vielfalt der Techniken rummäkeln - es hat lange gedauert,
bis ich gemerkt habe, dass sie meine Individualität kritisieren, mich gleichmachen wollen. Wer mich
mag, mag meine Bilder, mag meine Texte. Wer eines davon nicht mag, hat das andere nicht verstanden.
Ich bin zu groß für eine Schublade.

Sollten Sie ein käufliches Exponat erwerben wollen, höre ich mich nicht "Nein" sagen!

Ich hoffe doch, dass es meine kleinen und größeren Lieblinge, die ich unter Angstschweiß, mit Herzblut
und unter Lachtränen erarbeitet habe, gut bei Ihnen haben werden. Ich wünsche den Käufern viel
Freude damit - das Schicksal möge sie mit einer rasanten Wertsteigerung für ihren guten Riecher
belohnen (von was träum ich nachts?) - sowie allen Besuchern viel Freude beim Betrachten meiner
Bilder - sei es durch ein Verloren-Gehen-darin oder ein Sich-wieder-Finden.

herz lichst

Ute